Eismaschine Test – Informieren und gleich bestellen

Das beste Preis-Leistungsverhältnis?

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An heißen Sommertagen gönnt man sich gerne die ein oder andere kühlende Kugel Eis. Ob cremig oder eher fruchtig, Sorbet oder vollmundig sahnig – Eiscreme ist wohl das beliebteste Dessert bei sommerlichen Temperaturen. Vanille und Schokolade sind hierzulande die zeitlosen Favoriten, doch nicht an jeder Eisdiele schmeckt das Eis so lecker, wie man sich das erhofft hatte. Mit einer eigenen Eismaschine kann die Lieblingssorte nach belieben kreiert und verfeinert werden, um das perfekte Geschmackserlebnis zuzubereiten.

Der Testsieger: Krups G VS2 41

Die Krups Venise

Doch welche Eismaschine bietet ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis und schneidet auch im Test richtig gut ab?
Wir haben für Sie Eismaschinen verschiedener Preisklassen mit unterschiedlichen Funktionen getestet und bewertet, damit Ihre persönliche Eiscreme schmeckt wie bei der Lieblingseisdiele in Italien.

 

Eismaschinen für daheim – Unser Gerätetest

Die Auswahl verschiedener Eismaschinen ist groß. Die Eigenschaften und Möglichkeiten der verschiedenen Modelle an die individuellen Vorlieben und häuslichen Gegebenheiten anpassbar. Es gibt kleinere Modelle, deren Fassungsvermögen ebenfalls nur wenige Kugeln umfasst. Diese Eismaschinen lassen sich dafür nahezu in jede Küche integrieren, während größere Geräte mehr Platz beanspruchen. Der Vorteil der größeren Eismaschinen ist dafür das größere Fassungsvermögen: bis zu 1,6 Liter leckeres, professionell zubereitetes Eis lassen sich mit vielen der hochwertigen Geräte zaubern.

Zum direkten Vergleich

Worauf bei Eismaschinen geachtet werden muss:

  • Ist die Eismaschine leicht zu reinigen?
  • Ist die Zubereitung der Eissorten hygienisch?
  • Wie einfach gestaltet sich die Bedienung der Eismaschine?
  • Wie groß ist das Fassungsvermögen des Kühlbehälters und damit die Portion pro Zubereitungsvorgang?
  • Funktioniert die Maschine über einen Kompressor oder einen Gefrierbehälter?

In unseren Tests achten wir genau auf Details der verschiedenen Eismaschinen. Besonders wichtig ist, dass die Maschinen einfach zu bedienen und leicht zu reinigen sind. Abbaubare Elemente, die schnell per Hand oder in der Spülmaschine gesäubert werden können, erhöhen den Komfort einer Maschine erheblich. Auch einfache Bedienelemente gehören zu einer komfortablen Handhabung der Eismaschinen dazu. Je nachdem wie häufig und wie viel Eis zubereitet werden soll, ist auch auf das Fassungsvermögen der Maschine zu achten. Die Spanne reicht von kleinen Maschinen ab einer Füllmenge von 0,6 Liter bis zu professionellen, großen Geräten mit denen sich Eisportionen von über 2 Liter herstellen lassen.

 

Kompressor oder Gefrierbehälter?

Die Gefrierbehälter werden vorrangig in kleineren oder günstigeren Eismaschinen eingesetzt. Dabei wird der Behälter in dem anschließend das Eis zubereitet wird für mehrere Stunden – häufig bis zu 24 Stunden – in das Gefrierfach gegeben, damit das integrierte Kühlmittel gefriert. Bei der Herstellung der Eiscreme in diesem Behälter werden die Zutaten dann langsam durch die Temperatur des Kühlelements heruntergekühlt und zu feinen Eiskristallen verarbeitet, die dann die Eiscreme entstehen lassen. Eismaschinen dieser Art sind bereits ab etwa 20 Euro erhältlich.
Die Temperatur des Gefrierbehälters reicht bei den meisten Geräten für eine Portion Eis, danach muss der Behälter erneut in das Gefrierfach. Darüberhinaus benötigen die Gefrierelemente sehr viel Platz im Tiefkühlfach – klarer Pluspunkt für die selbstkühlende Variante.

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Beste Kompressor Eismaschine: Unold 48808

Selbstkühlende Eismaschinen nutzen Kompressoren, über die die Zutaten elektrisch auf die nötige Temperatur heruntergekühlt werden. Der Vorteil besteht klar darin, dass diese Maschinen jederzeit einsatzbereit sind und auch mehrere Portionen hintereinander ohne großen Aufwand zubereitet werden können.
Nicht zu verachten bleibt bei den Eismaschinen mit Kompressor allerdings Preis, Gewicht und der deutlich erhöhte Geräuschpegel. Die Preisspanne beginnt bei etwa 130 Euro, für hochwertige, professionelle Geräte müssen bis zu über 1.000 Euro eingeplant werden. Eismaschinen für rund 200 Euro bilden das Mittelfeld, in dem sich gute Preis-Leistungsverhältnisse finden lassen. Die Eismaschinen wiegen aufgrund der Kompressoren und der großen Füllmengen nicht selten über 10kg und fordern deshalb einen festen Platz in der Küche. Befinden sich die Kompressoren in Betrieb, steigt der Geräuschpegel unterdessen nicht unerheblich an.

Vorteile einer Eismaschine

Speiseeis ist allseits beliebt und wird häufig gegessen. Das industriell gefertigte Speiseeis, das in den Supermärkten angeboten wird, ist allerdings von seiner Qualität und vom Geschmack her, nicht mit einem selbst hergestellten Eis vergleichbar. Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen an Nahrungsunverträglichkeiten leiden, sodass das beliebte Milchspeiseeis nicht jeder vertragen kann. Eine eigene Eismaschine gibt Eisliebhabern eine unglaubliche Flexibilität. Sie können nicht nur zu jeder Jahreszeit das gewünschte Eis in der bevorzugten Geschmacksrichtung selber produzieren, sondern auch die Rezepturen abwandeln. Vom Sorbet aus Fruchtmark bis hin zu einem veganen Eis aus Sojamilch ist alles möglich. Da industriell hergestelltes Eis, aufgrund des hohen Zuckeranteils, eine wahre Kalorienbombe ist, können auch Diabetiker und kalorienbewusste Eisesser mithilfe einer eigenen Eismaschine sehr kreativ sein. Die Kalorien des Zuckers lassen sich komplett ersetzen, wenn die Milch für die Eisbereitung vorher zusammen mit ein paar frischen Steviablättern aufgekocht wird. So erhält das Speiseeis die gewünschte Süße, ohne dass zusätzliche Kalorien den Genuss trüben. Die Zubereitungszeiten für den gewünschten Eisgenuss sind genau kalkulierbar.

Aufgrund der immer gleich großen Zubereitungsmenge, können eigene Eisrezepte entwickelt werden, die garantiert gelingen. Schon nach 30 bis 45 Minuten ist der Eisgenuss für den Verzehr bereit. Im Gegensatz zu einer Eismaschine mit Kühlakku, können mithilfe einer Kompressoreismaschine mehrere Eissorten nacheinander hergestellt werden. Steht eine Feier oder ein Kindergeburtstag an, können die unterschiedlichsten Eissorten im Vorfeld zubereitet und eingefroren werden. Eis, das mit einer Eismaschine selber hergestellt wurde, ist besonders cremig und luftig, da während der Zubereitung permanent Luft unter die immer kühler werdende Eismasse gerührt wird. Die wirklichen Vorteile einer Eismaschine hängen von den Nutzern und letztendlich von der Verwendung der Maschine ab. Wird in einem Haushalt viel Eis zubereitet, das nach besonderen Rezepturen hergestellt wird? Wie viele Familienmitglieder essen gerne Eis und wer leidet davon unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten, lebt vegan oder ist Diabetiker? Es kann daher durchaus sein, dass eine Eismaschine für manche Haushalte eine glatte Fehlinvestition ist, die kaum genutzt wird, aber in anderen Haushalten erst der Verzehr von Eis möglich wird, weil eine Eismaschine vorhanden ist. Ebenso rechnet sich der Kauf von einer Eismaschine noch mehr, wenn Früchte aus eigenem Anbau verfügbar sind, die während der Erntezeit sinnvoll verarbeitet werden müssen. Die fruchtigen Zutaten im Speiseeis müssen nicht immer frisch sein, sie können auch tiefgekühlt für die Speiseeiszubereitung verwendet werden.

Besonders dann, wenn in einer Familie besonders gerne Eis verzehrt wird, können im Laufe der Zeit viele Kosten gespart werden. Das selbst hergestellte Eis ist nicht nur viel günstiger als das Eis in einem Eislokal, sondern zumeist auch günstiger als das Eis aus dem Supermarkt. Hinzu kommt, dass es auch etliche qualitative Unterschiede gibt, die fast immer zugunsten der selber gemachten Eisrezepturen ausfallen. Es lohnt sich daher, hin und wieder den Rechner in die Hand zu nehmen, um selber ausrechnen zu können, was das Lieblingseis kostet, wenn es selber gemacht oder bereits fertig gekauft wird.

Zubehör für Eismaschinen

Damit eine Eismaschine möglichst vielseitig verwendet werden kann, lohnt es sich, einige Zubehörteile zu kaufen. Besonders in Haushalten, in denen häufig und gerne Speiseeis zubereitet wird, macht die Anschaffung verschiedenster Zubehörteile Sinn. Nicht immer werden sinnvolle Zubehörteile vom Hersteller auch als Zubehör angeboten, manchmal finden sich auch die begehrten Zubehörteile unter der Kategorie „Ersatzteile“. Folgende Zubehörteile sind im Handel erhältlich:

  • Mischer in verschiedenen Ausformungen
  • zusätzliche Eisbehälter, auf Wunsch mit passendem Deckel
  • zum Eisbehälter passende Eiskratzer
  • Aufbewahrungsboxen aus Edelstahl für das fertige Eis
  • fertige Eismischungen

Wer sich mit seiner Eismaschine bestens auskennt, ist über unterschiedliche Mischerformen glücklich. Es macht einen Unterschied, ob mit einer Eismaschine cremiges Speiseeis oder Sorbet zubereitet werden soll. Ist der Mischer nicht durchgängig, sondern besitzt Aussparungen im Mittelbereich, wirken sich die unterschiedlichen Ausgestaltungen auf die Konsistenz des Eises aus. Wer Speiseeis mit Schokoladenstückchen bevorzugt, wird dieses so herstellen, dass in den letzten Zubereitungsminuten vor der Fertigstellung des Eises, geschmolzene Schokolade in den Speiseeisbehälter gegossen wird.
Je nach Ausformung des Mischers wird die Schokolade dann beim Unterrühren fein zerkleinert, oder es werden größere Schokostückchen. Damit das Eis nach der Herstellung möglichst schnell weiter herunterkühlt, wenn es aufbewahrt werden soll, kann es sehr komfortabel sein, wenn aus dem Zubereitungsbehälter nur der Mischer entfernt wird, und ein spezieller Deckel aus dem Zubehörsortiment, den Eisbehälter für die weitere Aufbewahrung in der Tiefkühltruhe, verschließt.

In Haushalten, in denen sehr viel Speiseeis zubereitet wird (vor allem viele unterschiedliche Sorten), werden daher gerne als Zubehör einige Eisbehälter als Zubehör nachgekauft, damit an einem Tag die unterschiedlichsten Speiseeissorten zubereitet werden können, ohne dass lästige Spülarbeiten den Zubereitungsprozess unterbrechen. Wer mehr Eisbehälter besitzt, kann schon die nächste Eisrezeptur abwiegen und vorbereiten, während die vorherige Mischung noch bereitet wird. Besonders im Sommer und vor Familienfesten, lässt sich durch die Verwendung mehrerer Eisbehälter die Zubereitungszeit der gewünschten Eismenge verkürzen. Damit beim Auskratzen der Eisbehälter nicht allzu viel Eis im Behälter verbleibt, bieten einige Hersteller spezielle Eiskratzer als Zubehör an, die von der Form her genau in den Eisbehälter passen. Die Eiskratzer sind so gefertigt, dass sie das Metall der Eisbehälter nicht zerkratzen können.

Alternativ zu zusätzlichen Eisbehältern mit Deckel können auch Eisboxen aus Edelstahl angeschafft werden, in den das fertig zubereitete Eis eingefüllt und aufbewahrt werden kann. Die Edelstahlboxen werden mit einem gut schließenden Deckel fest verschlossen und halten das Eis lange frisch und wohltemperiert. Soll es einmal schnell gehen, fällt es manchmal schwer, alle notwendigen Zutaten für die gewünschte Eismischung im Kühl- und Küchenschrank finden zu können. Im Handel sind daher bereits fertige Eismischungen erhältlich, die nur noch in Milch oder anderen Flüssigkeiten eingerührt werden müssen. Wer allerdings Stolz auf seine eigenen Eiskreationen und Rezepturen ist, wird diese Fertigmischungen niemals kaufen.
 

Pflege und Reinigung von Eismaschinen

Prinzipiell sollte eine Eismaschine vor der ersten Benutzung gründlich gereinigt werden. Damit das Eis hygienisch hergestellt werden kann, sollte ein besonderes Augenmerk auf den Eistopf, den Mischer und den Deckel gelegt werden. Sollten irgendwo noch produktionsbedingte Schmierstoffe oder Verschmutzungen im Inneren der Eismaschine vorhanden sein, würden diese vom Fett der Milch, der Sahne oder Eier gelöst, und aufgenommen werden. Um dies zu verhindern, ist das gründliche Auswaschen der Zubereitungselemente mit heißer Spülmittellauge empfehlenswert.

Da Eis in der Regel aus Molkereiprodukten, manchmal in Kombination mit Eiern, aber auch Zucker, Schokolade und Fruchtzubereitungen, gefertigt wird, muss immer sehr hygienisch gearbeitet werden. Es ist nicht nur wichtig, dass die Rezepturen anfangs genau beachtet werden (vorheriges Erhitzen bestimmter Inhaltsstoffe usw.), sondern auch die Anhaftung von Eisrückständen am Gerät sind zu verhindern. Es könnte ansonsten zu einer Verunreinigung mit Salmonellen kommen. Sind die Grundzüge der Speiseeisbereitung bekannt, können die vorhandenen Rezepte nach Belieben abgeändert werden. Den Herstellern von Eismaschinen ist bekannt, wie wichtig die Hygiene bei der Eiszubereitung ist. Aus dem Grund sind die meisten Bauteile einer Eismaschine, die während der Nutzung verschmutzen, spülmaschinenfest. Wer als Verwender nicht die Möglichkeit hat, die einzelnen Bauteile (Eistopf, Eismischer, Deckel, Schrauben usw.), die während der Eiszubereitung schmutzig werden, bei 60 Grad Celsius in der Spülmaschine zu spülen, sollte diese mit 60 Grad heißem Wasser und Spülmittel gründlich abspülen. Da in einer Spülmaschine aggressivere Reinigungsmittel verwendet werden, ist es empfehlenswert, wenn empfindliche Dichtungen gründlich von Hand gereinigt werden.

Beim Herausnehmen fertig gerührter und gekühlter Eisbehälter aus der Eismaschine, kann es immer mal wieder zu Verschmutzungen am Gehäuse kommen. Diese Verschmutzungen sollten direkt nach der Entstehung mit einem leicht feuchten Tuch abgewischt werden, damit sie nicht antrocknen. Obwohl die Gehäuseelemente einer Eismaschine in der Regel robust gebaut sind, sollte mit Wasser sparsam umgegangen werden, damit es keinesfalls zu einem Kurzschluss kommt. Bei einer Eismaschine mit einlegbaren Kühlakkus, können diese mitsamt dem Eistopf gespült werden. Sollte es bei der Herstellung von Eis oder Sorbet zu Verschmutzungen auf Kunststoffteilen durch Obst kommen, sind diese Flecken möglichst schnell zu entfernen. Aufgrund intensiver Pflanzenfarbstoffe (je nach Obstsorte), könnte es ansonsten zu Verfärbungen der Kunststoffteile kommen, die sich kaum noch entfernen lassen.

Trotz alles Grundwissens bei der Eiszubereitung, sollten sich auch erfahrene Eisliebhaber vor der ersten Benutzung einer neuen Eismaschine die Pflegehinweise des Herstellers genau durchlesen. Diese sind in jeder Bedienungsanleitung ausführlich und verständlich beschrieben, sodass Missgeschicke verhindert werden können.

Da nach der Eiszubereitung die Zeit drängt, wenn das Eis frisch verzehrt werden soll, ohne wieder zu schmelzen, reicht es aus, wenn die verschmutzten Eistöpfe vor der intensiven Reinigung in heißes Spülwasser eingelegt werden. So steht dem Eisgenuss nichts im Wege, aber die Verschmutzungen auf den Gerätschaften können nicht antrocknen.

Trends im Bereich der Eismaschinen

Am beliebtesten sind immer noch die klassischen Eisrezepte, die mithilfe einer Kompressor- oder Kühlakkueismaschine hergestellt werden können. Da in der letzten Zeit die vegane Lebensweise immer mehr Anhänger fand, finden sich nun auch einfallsreiche Sorbets auf den Bestsellerlisten. Die erfrischen Kreationen aus frischen Früchten, aber auch den unterschiedlichsten Gemüse- und Kräutersorten, finden immer mehr Abnehmer. Manche Sorbets erinnern an gefrorene Smoothies. Trotz aller Rücksichtnahme auf die Gesundheit, finden auch weiterhin die cremig-weichen Softeissorten immer noch ihre Anhänger. Softeis wird mit speziellen Softeismaschinen hergestellt, die nicht in der Lage sind, anderes Speiseeis zu produzieren. Bei der Herstellung von Softeis werden den Verwendern nicht so viele individuelle Verwendungsmöglichkeiten geboten, wie bei der herkömmlichen Speiseeiszubereitung. Bei den Rezepturen handelt es sich zumeist um Fertigmischungen, die im Handel angeboten werden. Bei der Softeiszubereitung gibt es keine Möglichkeit, das zubereitete Eis aufzubewahren, da es beim erneuten Tiefkühlen seine softe und cremige Konsistenz verliert. Aus dem Grund ist Softeis zwar weiterhin beliebt bei den Konsumenten, aber kaum ein Eisliebhaber entscheidet sich für die Anschaffung einer Softeismaschine.

Viel interessanter sind da, die sich immer wieder verändernden Trend bei den Eisrezepturen herkömmlicher Machart. Die einstigen Klassiker, wie Vanille- oder Schokoladeneis, werden längst von exotischen Mischungen überholt, die Ziegenkäse, Basilikum oder andere schmackhafte Inhaltsstoffe enthalten. Der Fantasie sind keine Grenzen mehr gesetzt. Speiseeis muss heute nicht mehr ausschließlich süß sein, sondern kann auch zu deftigen Käsewaffeln als würzige Garnierung zur Vorspeise gereicht werden. Anstelle von kalorienreicher Sahne wird heute gerne Joghurt oder Buttermilch verwendet. Vegane Eiskreationen können nicht nur aus Soja-, Reis-, Mandel-, Kokos- oder Hafermilch gemischt werden, sondern auch aus veganen Joghurtsorten. Eismaschinen liegen daher voll im Trend, weil immer mehr ernährungsbewusste Menschen neue Möglichkeiten entdecken, fantasiereiche Rezepturen selber zu entwickeln.

Alternativen zur Eismaschine

Wer hin und wieder einmal Speiseeis oder Sorbet selber zubereiten möchte, kann Alternativen finden. Allerdings sind diese Alternativen zeitaufwendiger und nicht so komfortabel, wie die eigene Speiseeisherstellung mithilfe einer Eismaschine.

Um selber Eis ohne eine Eismaschine herstellen zu können ist ein kräftiger Küchenmixer wichtig. Am besten ist ein starker Multimixer, mit einem Fassungsvermögen von mindestens 1,5 Litern. In diesen Mixer kann dann tiefgekühltes Obst nach Wahl, mit Milch oder selbst gekochtem Eistee (je nachdem, ob Eis oder Sorbet hergestellt werden soll) gegeben werden. Ähnlich, wie bei der Zubereitung von einem Smoothie, werden alle Bestandteile gründlich durchgemixt. Der Vorteil bei dieser Art der Zubereitung liegt darin, dass das Obst bereits tiefgekühlt ist. Während des Mixens werden dann auch alle anderen Bestanteile der späteren Eismasse heruntergekühlt. Nachdem alle Zutaten zu einer schaumigen Masse, die bereits mit Luft angereichert ist, gemixt wurde, sollte sie schnellstmöglich in eine gut durchgekühlte Schüssel, von ausreichender Größe gefüllt werden. Die Schüssel sollte mindestens 1/3 größer sein, als die Zutatenmenge. Nach dem Einfüllen kommt die Schüssel in das Tiefkühlfach und wird weiter heruntergekühlt. Etwa alle 15 bis 20 Minuten, wird die Eismasse aus dem Tiefkühlfach geholt, und mit einem Handmixer aufgeschlagen. Erst, wenn die Eismasse so fest geworden ist, dass sie sich nicht mehr aufschlagen lässt, ist das Eis fertig und kann in eine verschließbare Eisbox umgefüllt werden.

Wer diese Alternative zur Eismaschine einmal ausprobiert hat, wird begeistert sein, wie cremig das Eis ist. Dennoch ist die Zubereitung sehr mühsam und zeitaufwendig, vor allem, wenn unterschiedliche Eissorten für mehrere Gäste vorbereitet werden sollen.

Pro und Contra Eismaschine

Ob die Anschaffung einer Eismaschine tatsächlich lohnt, kann jeder Eisliebhaber nur selber entscheiden, da die unterschiedlichsten Kriterien bei dieser Entscheidung eine Rolle spielen. Folgende Fragen können dabei behilflich sein, eine Kaufentscheidung pro oder contra, zu fällen:

  • wie oft und wie gerne wird im Haushalt Eis verzehrt?
  • gibt es Gründe (Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Diabetes, vegane Lebensweise usw.), warum die eigene Eiszubereitung wichtig erscheint?
  • für wie viele Leute wird in der Regel Eis zubereitet?
  • gibt es im Haushalt ausreichend viel Aufbewahrungsmöglichkeiten oder Standflächen für ein weiteres Küchengerät?
  • ist die alternative Eiszubereitung ohne Eismaschine wirklich eine Alternative?
  • wie viel darf die Eismaschine kosten?

Wer mit dem Gedanken an die Anschaffung einer Eismaschine spielt, sollte erst einmal die eigenen Bedürfnisse genau analysieren. Wer sich nicht sicher ist, ob die Investition wirklich lohnenswert ist, und ob dann nach der Anschaffung die Eismaschine auch wirklich ausgelastet ist, kann sich erst einmal eine günstigere, kleinere Eismaschine, die mit Kühlakkus betrieben wird anschaffen, um die Verwendungsmöglichkeiten zu testen. Ist dann die Lust auf selbst gemachtes Eis ungebrochen und wird die Verwendung einfacher Geräte auf Dauer zu unkomfortabel, ist der Gerätewechsel einfach, ohne dass im Vorfeld zu viele Kosten entstanden sind.

Pro Eismaschine

  • schnell Zubereitung individueller Eissorten
  • das Eis aus der eigenen Eismaschine ist günstiger und qualitativ hochwertiger als Fertigeiszubereitungen aus dem Handel
  • die Eisrezepturen können den persönlichen Ernährungsgewohnheiten angepasst werden
  • der Fantasie bei der Eiszubereitung sind keine Grenzen gesetzt
  • die Eiszubereitung ist schneller und einfacher als ohne Eismaschine
  • das Eis wird besonders cremig

Contra Eismaschine

  • mehr oder weniger hohe Investitionskosten (je nach Modell)
  • die Eismaschine braucht einen Standort (Platzbedarf)
  • sollen verschiedene Eissorten auf Vorrat hergestellt werden, reicht die Anschaffung einer Eismaschine alleine nicht aus, es muss auch ein Tiefkühlgerät mit ausreichender Kapazität vorhanden sein
  • es muss sichergestellt sein, dass das neue Gerät auch wirklich ausreichend oft verwendet wird (Gefahr einer Fehlinvestition)
  • Kompressoreismaschinen sind groß und schwer, sie benötigen einen festen Standort, da sie durch eine Lageveränderung beim Transport erst einmal wieder ruhen müssen, damit sie ausreichend gut kühlen (wie bei einem Kühlschrank)

Die gründliche Reinigung einer Eismaschine ist genauso wichtig, wie die Reinigung der technischen Hilfsmittel, wenn Eis alternativ hergestellt wird. In diesem Punkt gibt es weder Vor- noch Nachteile.

Testbedingungen und Prüfkriterien

Die Testbedingungen bei unterschiedlichen Eismaschinen sollten immer identisch sein, damit die Testergebnisse verglichen werden können. Hierbei kommt es darauf an:

  • das die Raumtemperatur bei jedem Test gleich hoch ist
  • die Eisrezeptur identisch ist
  • die Menge der produzierten Eismenge immer gleich ist
  • die Ausgangstemperatur der Zutaten immer die gleiche Temperatur hat

  • Sind alle Testbedingungen klar definiert, kann der Eismaschinentest beginnen. Damit die Unterschiede zwischen verschiedenen Eismaschinen klar ersichtlich sind, sollten vorher noch die Prüfkriterien definiert werden. Hierzu gehören:

    • Größe und Gewicht der Eismaschine
    • wie ist die Handhabung?
    • wie laut ist die Eismaschine während des Betriebs?
    • wie lange dauert es, bis die definierte Eismenge verzehrfertig ist?
    • wie cremig wird das Eis? Wie ist die Konsistenz?
    • lässt sich das Gerät leicht reinigen? Ist eine wirklich hygienische Reinigung möglich?
    • welche Zubehörteile sind verfügbar?
    • ist die Bedienungsanleitung vollständig und leicht verständlich geschrieben?
    • wie hoch ist der Energieverbrauch während der Eiszubereitung?
    • wie groß ist die maximale Eismenge, die mit dem Gerät zubereitet werden kann?
    • wie hoch ist der Anschaffungspreis der Eismaschine?
    • ist die Optik ansprechend und komfortabel (leicht zu reinigen) zugleich?
    • welche Materialien wurden für die Herstellung verwendet (Edelstahl, Kunststoffe, usw.)?

    Wer als interessierter Eisliebhaber seine eigenen Bedürfnisse genau kennt, kann dann mithilfe von einem Eismaschinentest einfacher eine Kaufentscheidung treffen. Es sind nicht immer nur die großen Geräte, die die meisten Vorteile bieten. Im Einzelfall ist gerade die Eismaschine gefragt, die schnell und zuverlässig kleine Eismengen (Singlehaushalt), zubereiten kann. Es ist daher immer wichtig, jedes Detail in einem Eismaschinentest zu beachten, und mit den eigenen, persönlichen Bedürfnissen zu vergleichen.

    Worauf sollte beim Test einer Eismaschine geachtet werden?

    Beim Test einer Eismaschine ist wirklich wichtig, dass alle Testbedingungen identisch sind. Bei einer Eisrezeptur können sich schon kleine Unterschiede einschleichen, wenn bei verschiedenen Eismaschinen die Sahne von unterschiedlichen Molkereien verwendet wird. Selbst, wenn der Fettanteil auf der Sahneverpackung mit der gleichen Prozentzahl angegeben ist, kann es zu kleinen Abweichungen geben. Je fettiger ein Eisrezept ist, desto langsamer kühlt es durch und wirkt daher cremiger.

    Der Standort einer Eismaschine bei einem Test ist ebenso entscheidend. Steht eine Eismaschine nicht ganz eben, kann sich die Kühlzeit verändern (länger dauern).

    Bei einem umsichtig durchgeführten Eismaschinentest kommt es daher wirklich auf das Detail an. Jeder Käufer sollte daher auch berücksichtigen, dass es ebenfalls zu Abweichungen kommen kann, wenn die ausgewählte Eismaschine in der eigenen Küche verwendet wird, da dort keine Testbedingungen herrschen. Die Zubereitung von Eis geht in den kühlen Wintermonaten schneller, weil die Küche in der Regel dann ebenfalls kühler ist. Wer in einer kleinen Küche unter dem Dach (Dachschräge) an heißen Sommertagen Eis zubereiten möchte, muss daher einige Minuten mehr einplanen, bis das Eis die gewünschte Konsistenz hat.

    Wer zu Hause selber einen persönlichen Eismaschinentest durchführen möchte, sollte daher ebenfalls immer auf die gleichen Testbedingungen achten. Es macht einen großen Unterschied, ob die Milch, die zur Zubereitung benötigt wird, aus dem Kühlschrank kommt, oder bei Zimmertemperatur aufbewahrt wurde.

    Wird eine Eismaschine mit Kühlakkus getestet, ist es wichtig, dass die Akkus im Vorfeld gleichlang, bei einer identischen Kühltemperatur eingefroren waren, damit die Eisqualität verglichen werden kann. Hierbei kommt es dann auch noch darauf an, wie groß die Akkus sind. Größere Akkus erwärmen sich bei der Eiszubereitung nicht so schnell, wie kleinere Akkus. Pikante Eissorten, die Kräuter, Käse und evtl. noch Salz enthalten, brauchen bedeutend länger zum Auskühlen, wie süße Eisvarianten. Die physikalischen Gesetze sollten bei einem Eismaschinentest immer Berücksichtigung finden, damit die Testbedingungen gerecht ausfallen

    Welche Eismaschine ist der Testsieger?

    Zum Testsieger beim Eismaschinentest wurde das Modell Unold 48845 Gusto 2 L von Unold gewählt. Es handelt sich hierbei um eine Kompressoreismaschine, mit der 2 Liter Speiseeis in einem Zubereitungsgang (innerhalb von 30 Minuten) zubereitet werden können.

    Wer nicht so häufig Eis zubereiten möchte und daher lieber bei den Anschaffungskosten spart, kann sich für das Modell Cuisinart ICE30BCE entscheiden, das mit Kühlakkus betrieben wird. Sind die Kühlakkus richtig durchgekühlt, wird bei dem günstigeren Preissieger die gleiche Eismenge sogar noch 5 Minuten schneller zubereitet, wie mit dem Testsieger (Kompressoreismaschine). Allerdings lassen sich mit dem Preissieger keine weiteren Eiszubereitungen am selben Tag durchführen.

    Geschichte der Eismaschine

    Speiseeis begeistert die Menschen schon seit tausenden von Jahren. Im Jahr 1843 ließ Nancy Johnson, eine amerikanische Hausfrau, die erste Eismaschine patentieren. Das erste Modell funktionierte noch ohne elektrischen Strom und wurde aus einer Mischung von Eis und Salz gekühlt. Die Bewegung des Rührarms wurde ebenfalls manuell, mit einer Kurbel betätigt. Die erste patentierte Eismaschine hat vom Aufbau her ein wenig an ein Butterfass erinnert. Die nächste Neuerung kam in den Jahren 1905 und 1906, als die der Antrieb des Rührarms mithilfe eines Elektromotors elektrifiziert wurde. Otello Cattabriga, der aus Bologna stammte, ließ sich 1927 eine Speiseeismaschine patentieren, bei der ein automatischer Rührspachtel den Rührarm ersetzte. Diese Technik wurde weltweit als das „Cattabriga-System“ bekannt. Erst kurz vor dem 2. Weltkrieg wurden Speiseeismaschinen gebaut, die nicht nur über ein elektrifiziertes Rührsystem verfügten, sondern auch integrierte Kühlkompressoren besaßen, die das Speiseeis während der Herstellung elektrisch herunterkühlten. Diese Technik wird auch heute noch verwendet, nicht nur, bei den kleinen Speiseeismaschinen, die im Haushalt verwendet werden können, sondern auch bei den großen Maschinen, die mehrere Hundert Liter Speiseeis auf einmal zubereiten können (im industriellen und gastronomischen Bereich).

    Fazit: Vergleichen lohnt sich

    Der Test-Vergleich ergibt: Für echte Eisliebhaber, die großen Wert auf lecker cremiges Eis und komfortable Zubereitung legen, lohnt sich die Investition in eine professionelle Eismaschine mit Kompressor. Für gelegentliche Zubereitung geringerer Eismengen eigenen sich auch günstigere Modelle mit weniger Komfort.

    Welche Eismaschine für wen am besten geeignet ist, ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Manchmal lohnt es sich, im Bekanntenkreis nach einer Eismaschine zu fragen, um selber eigene Erfahrungen mit den unterschiedlichen Modellen machen zu können, bis es zu einer endgültigen Kaufentscheidung kommt. Wer eher kleine Mengen Eis verzehrt und die Lieblingseissorte schon fest steht, ist mit dem günstigen Modell bestens bedient. Wer aber experimentierfreudig ist, und viele Kinder, sowie einige große Eisliebhaber im Haushalt wohnen, sollte sich eher für ein Kompressormodell entscheiden. Somit geht auch bei großer Eisnachfrage der Vorrat an der kühlen Erfrischung nie aus. Bei Bedarf kann auch mehrmals am Tag immer wieder nachproduziert werden.

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